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Berlin: Tierfotografie im Berliner Tiergarten

Großer Tiergarten Berlin im Frühling

Zugegebenermaßen klingt Tierfotografie im Berliner Tiergarten zunächst etwas surreal. Mitten in der Stadt, in einem öffentlichen Park, Tiere fotografieren? Gibt es dort überhaupt etwas anderes als Spatzen, Hunde und Krähen? Um dies schon mal vorwegzunehmen: Ja! Es gibt eine Vielzahl von Tieren, die ich so nicht erwartet habe.

Mandarinente im Tiergarten Berlin

Bevor es aber losgeht möchte ich dich herzlich in meinem neuen Blog begrüßen und auf meine Reisen in die Natur mitnehmen. Bist du ebenfalls ein großer Naturfreund und Fotografie ist dein Hobby? Dann möchte ich dich an meinen Erfahrungen, Eindrücken und Bildern teilhaben lassen. Bist du Zuhause und weißt nicht viel mit der Natur anzufangen? Dann möchte ich dich dazu anregen, die Faszination der Natur für dich zu entdecken. Du überlegst schon geraume Zeit, wohin der nächste Wochenendausflug oder die nächste Reise gehen soll? Dann wirst du hier hoffentlich die ein oder andere Idee für dich finden.

 

Wie bei jeder Reise, beginnt man mit einem ersten Schritt. Und dieser führt unweigerlich über die Schwelle, hinaus vor die Tür. Und genau hier soll auch meine Reise beginnen ...

Der Große Tiergarten ist das grüne Herz Berlins und mit seinen rund 200 ha ist er der größte und auch älteste öffentliche Park der Hauptstadt. Er wird im Norden von der Spree und im Süden vom Landwehrkanal begrenzt. Eine Vielzahl kleiner Teiche und Bäche bieten zusätzlich ideale Voraussetzungen für verschiedene Tier- und Pflanzenarten.

Map Tiergarten Berlin

Eine entscheidende Rolle in der Naturfotografie spielt die Tageszeit. Für die Tierfotografie ist der Sonnenaufgang ideal. Die Tiere sind zu dieser Zeit besonders aktiv, um Futter zu suchen oder Nester zu bauen. Außerdem bieten die Lichtverhältnisse sehr gute Bedingungen zum Fotografieren: die Sonne steht tief, die Tiere und Pflanzen werden schön ausgeleuchtet und das Licht hat eine angenehme Farbtemperatur. Außerdem ist der Tiergarten zur frühen Morgenstunde menschenleer und nur der ein oder andere Jogger dreht seine Runden.

 

Für meine Erkundung habe ich mir kleine Teilbereiche des Parks rausgesucht. Entscheidend dafür waren kleine Bäche und Teiche. An diesen lassen sich Vögel in den frühen Morgenstunden sehr gut fotografieren. Auf meiner Suche wurde meine Aufmerksamkeit allerdings zunächst auf die angrenzenden Wiesen gelenkt, auf denen Kaninchen auf Futtersuche waren. Auch die ein oder andere Pflanze wurde perfekt von der Morgensonne ausgeleuchtet.

Mit den Vögeln hat es dann kurze Zeit später auch geklappt. Eine Mandarinente ist mir mit ihren Küken sprichwörtlich vor die Linse geschwommen. Kanadagänse sind ebenfalls im Tiergarten anzutreffen. Auch diese waren mit ihrem Nachwuchs unterwegs. Zudem sind auch Graureiher, Buchfinken, Kleiber, Haussperlinge, Buntspechte und eine Vielzahl weiterer Vogelarten anzutreffen.

Der Tiergarten ist immer wieder einen Besuch wert. Nicht nur zum Fotografieren, sondern auch für den ein oder anderen Spaziergang oder vielleicht auch einem Besuch im Biergarten. Den besonderen Reiz machen die frühen Morgenstunden aus, an denen man glatt vergessen könnte, dass man mitten in der Stadt und eigentlich auf dem Weg zur Arbeit ist.


Meine Tipps

  1. Der frühe Vogel... Ja ja ich weiß, aber Vögel und andere Tiere sind leider ausgesprochen gute Frühaufsteher. Also eine große Tasse Kaffee oder einen schwarzer Tee am Morgen trinken, um halbwegs munter in den Tag zu starten.
  2. Öffentliche Parks beheimaten viele verschiedene Tierarten. Der Vorteil besteht darin, dass sich diese zum Teil sehr gut an den Menschen gewöhnt haben und man so gute Bedingungen und Chancen zum Fotografieren und Üben hat.
  3. Besonders an Teichen sind viele Tiere anzutreffen. Zudem sorgen die offenen Wasserflächen für einen guten Lichteinfall und leuchten die Tiere gut aus.

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